«Und durch die Wolken von Schmutz und Rauch und Staub / sehe ich, wie man den Turm zu Babel baut.»
«Dark Tears of Babylon» ein Kunstkollektiv aus Bern produziert Bilder, die unter anderem mit Klebeband und Russ kombiniert werden. Die daraus entstanden Bilder sehen monochrom aus und weisen verschiede Handschriften auf. Ein flächendeckendes und übergreifendes Monochrom in den Bildern hält zumindest auf den ersten Blick eine gemeinsame Bildsprache fest. Parallel dazu wird auch im performativen Feld operiert, in dem Tanz, Musik und Sprache sich überschneiden.
Aufgrund von Gesprächen, die anlässlich eines interkulturellen Festivals 2019 namens «Babylon Bern» Form annahmen, wurde eine Suche nach einer gemeinsamen «Wurzel» aufgenommen. Dabei tauchte ein Denkbild aus dem Ersten Testament auf, das den Namen «Turmbau zu Babel» trägt. Um den «Turmbau zu Babel « ranken sich viele Geschichten und noch mehr Interpretationen. Dass der Verlust einer Sprache der gegenseitigen Verständigung schmerzhafte Folgen zeitigt, wird uns in der Gegenwart täglich in Erinnerung gerufen. Der «Turmbau zu Babel» ruft eine gescheiterte und stillgelegte Baustelle mit Schutt und Russ ins Gedächtnis. Ob aus diesem Scheitern etwas gelernt werden kann, wie es etwa ein «Round Table» von Jürgen Habernas aus den 80ern des letzten Jahrhunderts vor Augen hält, beantwort die Gruppe «Dark Tears of Babylon» nicht. In erster Linie geht es darum mit Materialien und Ablagerungen auf einem «Runden Tisch» zu spielen wie in einem Traum: «Ein Traum nur ist der Turm zu Babel, ungreifbar. / Ich und die Nachtigall sind wirklich wahr», sagt der kleine weisse Esel.
Im O` bolles liegt zudem ein «Zine» auf, also ein Heft, das erworben werden kann, und einen bisherigen Einblick ins Kunstkollektiv «Dark Tears of Babylon» festhält. Eine Vernissage und Performance im O` bolles von «Dark Tears of Babylon» wird es im Januar 2025 geben.
Die beiden Zitate stammen aus dem Gedicht «Eiserner Traum» der jiddischen Lyrikerin Kadye Molodovski, erschienen 1965 im Band «Likht fun Dornboym».
Mitwirkende:
Sbiti Abdel Hay, Rich Frey, Beat Gipp, Jürg Halter, Esther Hool, Johannes Lortz, Sara Rassouli, Daniel Rozetter, Adi Schneitter Ashton, Paz Sistazzz, Kim Stöckli, Zora Vipera, Özlem Yasar, Rolf Zbinden.
In der aktuellen Ausstellung sind Bilder von Mustapha Biga zu sehen. Einem ehemaligen Polizisten aus Marokko, der seine Werke mit leidenschaftlicher Hingabe auf seiner Terrasse in Marrakesch malt.
Zauberwesen
Nicoletta Buri
Zur Erinnerung an die Magie des Lebens
Die Berner Künstlerin Nicoletta Buri begab sich seit jeher auf innere wie äussere reisen.
Zur Erkundung was dieses Leben und wir Menschen darin sind. Doch vieles ist und bleibt ein Mysterium.
Sicher jedoch ist, dass es Dinge gibt, die wir nicht mit unserem Verstand greifen können. Dieses unerklärliche Magische, das uns berührt, irritiert und dazu auffordert an das scheinbar Unmögliche zu glauben, ist das, was das Leben besonders macht.
www.nicolettaburi.ch
Liebe Gäste
Die Bilder die wir im O bolles ausstellen sind Fotoportraits die im Rahmen der Aktionswoche vom 2.- 9. Juli auf der Schützenmatte entstanden sind. Die Bilder sind Teil des weltweiten und partizipativen Kunstprojekt Inside Out, das vom französischen Künstler JR initiert wurde.
Am Sonntag 1. November 2020 um 16 Uhr findet die Vernisage statt.
( während des Anlasses ist Maskenpflicht)
Zurzeit kleben die grossen Portraits auf dem Beton der Schützenmatte und wer die Bilder schon jetzt sehen möchte muss die noch bevor es wieder regnet tun...
Wir freuen uns auf Euch!
Euer O bolles
Bilder und Skulpturen von Perido Gerber Lebt und arbeitet in Bern Die Gemälde entstehen thematisch wie technisch meist spontan. Oft mehrmals übermalt, teils mit Wachs,teils mit Kreide im Wechselspiel mit Acrylfarben,Tusche und Klebetechnik. Inspiriert von gesellschaftlich-politischen Geschichten und Erlebbaren auf Reisen und das Aufgreifen von Themen in der Natur durchziehen das Werk. Aus gesammelten Altmetallteilen, mit ursprünglich anderer Funktion, und Schmiedeteilen entstehen meist figurative Eisenobjekte. In den Skulpturen spiegelt sich die Wechselwirkung von Harmonie und Disharmonie wider.
Einzel- und Gruppenausstellungen von 1984 bis 2022.
Bilder Acryl/Mischtechnik auf Halbkarton/Karton, teil aufgezogen auf Hartfaserplatten, ungerahmt,
Masse: 93 x 68 u. 109 x 80 cm VP je Bild sfr450.-
Skulpturen Eisen, geschweisst, teils geschmiedet, div. Masse VP auf Anfrage (mit Metallsteele, wenn gewünscht) Metallobjekte Perido Gerber 3012 Bern TelNr.: 076 343 83 93 email: pesche1964@yahoo.de www.peridokunst.ch (Website wird in absehbarer Zeit neu aktualisiert)
Liebe Gäste
Wir freuen uns, das O bolles ist wieder offen.
Am Sonntag 22. August 2021, ab 15 Uhr, findet die Vernisage für unsere neue Austellung statt.
Der Künstler Christian Metzger lebt in Bern und stellt seine Bilder für die nächste Zeit im O bolles aus.
Bis dahin und bald!
Euer O bolles
Simon Fahrni lebt und arbeitet in Bern und er stellt seine Bilder vom 07.08.2022-15. 10 2022 im O bolles aus.
Neben all dem Unrat,den die Vergangenheit angespült hat, lagen sie da, die Reize, im toten Winkel meiner Aufmerksamkeit, in der Nische aller Attraktion. So habe ich festgestellt, dass diese Reize gar nicht diffus genug sein können um unvermutete Zusammenhänge herzustellen, die von grosser Suggestionskraft sind. denn jede Sache ist die Summe ihrer Möglichkeiten und alles Vorstellbaren, dass sich daran knüpft...
mehr zu lesen von und über die Bilder und die Bilder dazu betrachten kannst Du im O bolles, Komm vorbei...











